„Natura 2000 – Wo wollen wir hin?“ Bericht von Großveranstaltung zur Sicherung und Managementplanung von Schutzgebieten mit ExpertInnen aus Naturschutz, Recht und Politik, 20.10.2018, Verden (Aller)

„Natura 2000 – Wo wollen wir hin?“
Bericht von der LabüN-Großveranstaltung 2018

Mit ihrem großen Interesse an den inhaltlichen und durchaus konfliktbehafteten Fragestellungen zu Natura 2000 und der engagierten Beteiligung beim gemeinsamen Austausch machten die rund 50 Teilnehmenden der Verbände BUND, LBU, NABU und NVN und die Referentinnen und Referenten aus Naturschutz, Recht und Politik die vom LabüN ausgerichtete Veranstaltung zu einem lebendigen und bereichernden Naturschutz-Event.

Hierzu trugen auch insbesondere Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, der das Grußwort zur Veranstaltung sprach, und Alexander Just von der europäischen Kommission bei, die sich viel Zeit für die Anliegen und Fragen der haupt- und ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer nahmen.

Während Herr Just in seinem Vortrag die Anforderungen an Sicherung und Managementplanung von Schutzgebieten aus Sicht der EU und damit aus der Satellitenperspektive auf Deutschland darstellte, rückte Hans-Jürgen Zietz vom NLWKN Oldenburg das Land Niedersachsen in den Fokus und ging auf Varianten der Sicherung und Perspektiven für ausstehende Gebiete ein. Eine vertiefende juristische Betrachtung über die Handhabung nicht europarechtskonformer Schutzgebietsverordnungen stellte Rechtsanwalt Dr. Frank Niederstadt dar. Sabine Burckhardt vom NLWKN Lüneburg richtete den Blick auf die praktische Umsetzung: in ihrem Beitrag ging es um Ablauf der Managementplanung in Niedersachsen und Anforderungen an die Managementpläne. Einen ergänzenden Einblick in die Praxis von Sicherung und Maßnahmenplanung steuerte Heike Engelhardt aus der Betriebsstelle Lüneburg des NLWKN bei. Mit Best Practice Beispielen zu Maßnahmen in Hoch- und Niedermooren rundete Thomas Beuster von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer die Vortragsreihe ab. Seine Fotos und Videobeiträge gaben dem Publikum einen plastischen Einblick in die Arbeit vor Ort.

Mit ihren ausgewählten Vorträgen leisteten die Naturschutzexpertinnen und -experten einen wertvollen Beitrag zur Qualifizierung der Beteiligungsarbeit der Verbandsmitglieder. Diese brachten sich ihrerseits durch detaillierte Fachfragen zu jedem Vortrag gewinnbringend in die Veranstaltung ein.

Eingerahmt wurde der Tag von einer Diashow mit Fotoimpressionen von Streifzügen der Verbandsmitglieder durch Niedersachsens Natura 2000-Gebiete. Sie stimmte das Publikum zu Beginn in die Veranstaltung ein und rundete diese mit einer Preisverlosung ab: drei Teilnehmende des Fotowettbewerbs wurden am Ende der Veranstaltung für ihre Beiträge mit nachhaltigen herbstlichen Sachpreisen ausgezeichnet.

Mit seiner Begrüßung und verabschiedenden Worten rundete der geschäftsführende Vorstand des LBU, Bernd Mros, den Samstag ab.

Moderiert wurde Großveranstaltung von Sonia Erdmann, Umwelt- und Naturschutzreferentin des LabüN.

Download: Programm der Großveranstaltung „Natura 2000 – Wo wollen wir hin?“

Mit seinem Grußwort führte Umweltminister Olaf Lies in die Veranstaltung ein.

Umweltminister Olaf Lies im Gespräch mit Alexander Just von der EU-Kommission und Helga Habekost vom BUND Celle.

Umweltminister Olaf Lies und Alexander Just mit dem LabüN-Team: Brigitte Wiengarten, Julia Günther, Sonia Erdmann, Inga Niederhausen (v.l.n.r.).

Alexander Just von der Generaldirektion Umwelt der europäischen Kommission stellte die Anforderungen an Sicherung und Managementplanung von Schutzgebieten aus Sicht der EU dar.

Das Publikum der Veranstaltung in regem Austausch.

Teilnehmende der Veranstaltung beim konzentrierten Verfolgen der Vorträge.

Der Teilnehmerkreis beteiligte sich engagiert mit qualifizierten Fachfragen zum Thema Natura 2000, hier Helga Habekost vom BUND Celle.

Hans-Jügen Zietz sprach zu Perspektiven des Schutzes für noch ausstehende Gebiete in Niedersachen.

Über die Handhabung nicht europarechtskonformer Schutzgebietsverordnungen referierte Rechtsanwalt Dr. Frank Niederstadt.

Sonia Erdmann vom LabüN moderierte die Veranstaltung.

Über den Ablauf der Managementplanung in Niedersachsen und Anforderungen an Managementpläne sprach Sabine Burckhardt vom NLWKN Lüneburg (rechts im Bild). Heike Engelhardt ist Projektleiterin eines kreisübergreifenden Managementplans und berichtete aus der Praxis.

Thomas Beuster von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer zeigte Best Practice Beispiele zu Maßnahmen in Hoch- und Niedermooren auf.

Die Veranstaltung wurde von einer Diashow mit Fotoimpressionen der ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer aus Natura2000-Gebieten eingerahmt. Aus allen Teilnehmenden wurden drei FotopreisgewinnerInnen ausgelost. Julia Günther vom LabüN lies das Publikum die GewinnerInnen ziehen.

Bernd Mros, geschäftsführender Vorstand des LabüN-Trägerverbandes LBU, mit zwei von drei PreisträgerInnen des Fotowettbewerbs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bernd Mros, geschäftsführender Vorstand des LabüN-Trägerverbandes LBU, sprach die einleitenden und abschließenden Worte für die Veranstaltung. (Bildquellen aller Fotos: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Gibt´s Alternativen?“ Bericht von Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Onlineplattform Beteiligung in Umweltfragen“, 1.9.2018, Hannover

Am 1. September 2018 kamen im Rahmen der LabüN-Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ Ehrenamtliche von BUND und NABU zusammen, um sich in diesen beiden Themenfeldern fortzubilden. In einer Einstiegsrunde wurde diskutiert, was die Teilnehmenden mit dem Thema „Stellungnahme“ ganz persönlich verbinden und wie Wissensstand und Erfahrungswerte auf diesem Gebiet aussehen. In der anschließenden Gruppenarbeit erarbeiteten die Teilnehmenden anhand einer Beispielstellungnahme Bausteine, die in keiner Stellungnahme fehlen sollten – z.B. formale Parameter wie Adressat, Datum, Unterschrift und ein strukturierter Aufbau samt These und Argumentation aber auch inhaltliche Bausteine wie Gesetzesverweise, Literaturbezüge, Fotos, Karten und Vor-Ort-Angaben. In der Plenumrunde stellten die Gruppen ihre Ergebnisse vor, die durch weitere gute Ideen aus der ehrenamtlichen Arbeit ergänzt wurden. Hier ging es z.B. darum, in Stellungnahmen sinnvolle Alternativen für Bauvorhaben aufzuzeigen, Kartierungen schützenswerter Arten anzufragen oder Gespräche mit den Behörden zu führen.

Fokus des Nachmittags war das Kennenlernen der Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“. Von Interesse war für die Teilnehmenden vor allem, welche Möglichkeiten die Online-Plattform für das Erarbeiten von Stellungnahmen bietet.

 

Wie sieht eine gute Stellungnahme aus? Im Plenum stellten die Gruppen ihre Ergebnisse dazu vor.

Rückblick auf die Erwartungen und Wünsche der Teilnehmenden. Wurden alle Fragen beantwortet und alle Wünsche zu dieser Schulung erfüllt? Moderation: Sonia Erdmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstellung der Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ durch Julia Günther. (Bildquellen aller Fotos: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Antrag stattgegeben“: Bericht von Schulung „Umweltinformationen und Online-Plattform“ am 23.6.18 in Oldenburg

In der Schulung „Zugang zu Umweltinformationen und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ erfuhren die Teilnehmenden zunächst Wissenswertes über den Zugang zu Umweltinformationen und hatten Gelegenheit, sich über ihre bisherigen Erfahrungen auszutauschen. Für Gesprächsstoff sorgten insbesondere die verschiedenen Gründe, aus denen ein Antrag auf Zugang zu Umweltinformationen abgelehnt werden kann. Anschließend wurden Antragstellung und Ablehnung in einem Rollenspiel praxisnah erprobt und einige Tipps und Tricks für den erfolgreichen Umweltinformationsantrag gesammelt.

Fokus des Nachmittags war das Kennenlernen der Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“. Nach einer kurzen Einführung wurden die verschiedenen Funktionen praktisch ausprobiert. Von Interesse war für die Teilnehmenden vor allem, welche Möglichkeiten die Online-Plattform für das Erarbeiten von Stellungnahmen bietet.

Am 01. Dezember bietet das LabüN die Schulung „Zugang zu Umweltinformationen und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ erneut an. Der Schulungsort wird Göttingen sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulungsteilnehmende bei der Erarbeitung einer Gruppenaufgabe. (Bildquelle: LabüN)

„Wichtig vor Ort“: Bericht von Schulung „Bauleitplanung“ am 9.6.18 in Hannover

Der zusätzliche Schulungstermin zu Umwelt- und Naturschutzbelangen in der Bauleitplanung am 09. Juni in Hannover erfreute sich großer Beliebtheit. Zahlreiche Nachfragen und Schilderungen von Praxiserfahrungen der Teilnehmenden während der Schulung zeigten, dass das Thema Bauleitplanung vor Ort von großer Relevanz für die Ehrenamtlichen aus BUND, LBU, NABU und NVN ist. Von besonderem Interesse waren u.a. das Kennenlernen der aktuellen Rechtslage, der Umgang mit der Abwägung von Stellungnahmen zu Bauleitplänen sowie die Umsetzung von Festsetzungen aus Bebauungsplänen. Auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch war für viele Teilnehmende Motivation, die Schulung zu besuchen. Gelegenheit hierfür gab es nicht nur in den Pausen, sondern auch bei der Gruppenarbeit am Nachmittag. Nachdem die Teilnehmenden am Vormittag Wissenswertes zu den Grundlagen der Bauleitplanung sowie zu Umweltbericht und Eingriffsregelung nach dem Baugesetzbuch erfahren hatten, ermöglichte die Gruppenarbeit am Nachmittag, die theoretischen Inhalte auf ein Praxisbeispiel anzuwenden. So konnten gemeinsam verschiedene Punkte herausgearbeitet werden, die im Rahmen von Beteiligungsverfahren bei der Aufstellung von Bauleitplänen für den Umwelt- und Naturschutz von Bedeutung sind.

Anhand des Praxisbeispiels, dem Entwurf eines Bebauungsplans mit Umweltbericht, erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Punkte, die Gegenstand einer Stellungnahme sein könnten. (Bildquelle: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Zitat und Foto drin?“ Bericht von Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“

Ehrenamtliche aus BUND und NABU nahmen am 21. April 2018 an der LabüN-Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ in Hannover teil.
Sie erörterten u.a. anhand einer Modell-Stellungnahme, aus welchen essentiellen Bausteinen eine gute Stellungnahme besteht. Dabei kommt es zum einen auf den passenden Rahmen (Adresse, Ort, Datum, Unterschrift…) an, zum anderen auf wirksame Argumente, Fachliteratur- und Rechtsbezüge, Fotos, Karten und Vieles mehr. Auch die Unterstützung durch FachexpertInnen sowie die Vernetzung der Verbände untereinander zum Nutzen von Synergien bewerteten die Teilnehmenden als wichtige Aspekte, um eine gute Stellungnahme verfassen zu können.

Im zweiten Teil der Schulung stand die Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ im Vordergrund. Nach einer inhaltlichen Einführung durften sich die Teilnehmenden anschließend mit ihrem Laptop selbst durch die Funktionen klicken und lernten auf diese Weise die Plattform nicht nur theoretisch sondern auch gleich praktisch kennen.

Die Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ wird erneut am 01. September 2018 stattfinden und richtet sich vor allem an Anfänger im Naturschutz.

Jörg Rummel vom NABU Stadthagen und Britta Raabe vom NABU Weserbergland analysieren die Modell-Stellungnahme in Gruppenarbeit. (Bildquelle: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Baum bedacht?“ Bericht von Bauleitplanungsschulung, 27.01.18, Hannover

Erste Schulung zu Umwelt- und Naturschutzbelangen in der Bauleitplanung erfreut sich großer Nachfrage – Weiterer Termin am 09. Juni 2018

Am 27. Januar bot das LabüN seine erste Schulung zum Thema „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“ in den Räumlichkeiten des LabüN in Hannover an. Nach zwei Vorträgen zu den Grundlagen sowie zu Umweltprüfung und Eingriffsregelung in der Bauleitplanung am Vormittag, hatten die fünfzehn Teilnehmenden am Nachmittag Gelegenheit, ihr Wissen auf ein Praxisbeispiel anzuwenden.

Wurden alle erhaltenswerten Bäume in der Planung berücksichtigt? Finden sich die Aussagen aus dem Umweltbericht auch im Bebauungsplan wieder? – Im Praxisteil wurde deutlich, dass es sich auch bei Bauleitplänen immer lohnt, die Planungsunterlagen kritisch zu würdigen.

Während der gesamten Schulung ermöglichten zahlreiche Fragen und Erfahrungsberichte der Teilnehmenden einen intensiven Austausch und sorgten auch in den Pausen für angeregte Diskussionen.

Das LabüN freut sich sehr über den gelungenen Auftakt und die positive Resonanz. Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir die Schulung am 09. Juni 2018 erneut an. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
Schulung „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“

Inga Niederhausen, Referentin des LabüN für Umwelt- und Naturschutzrecht, führt durch die Schulung „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Teilnehmer wenden das neu erlernte Wissen im Praxisteil der Schulung an. (Bildquellen aller Fotos: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plattform für Ehrenamt ist online!

Liebe Naturschützerin, lieber Naturschützer,

seit 26.1.2018 ist unsere Pilot-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ online und steht Ihnen als ergänzendes Werkzeug für Ihre ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung.

Die Plattform dient Ihnen zur umfassenden Information und Vernetzung im Bereich der Verbändebeteiligung und ist ein weiterer Baustein zum Internet-basierten Arbeiten vor dem Hintergrund einer stetig zunehmenden Digitalisierung der Beteiligungsverfahren. Sie entstand im Rahmen eines vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium geförderten Projekts des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) und wird seit Jahren auch erfolgreich von den Landesbüros in Berlin und Brandenburg eingesetzt. Anhand der Plattform…

  • können Sie sich zu unterschiedlichen Verfahren (bzw. Vorgängen) per interaktiver Landkarte und Verfahrensarchiv informieren,
  • finden Sie verschiedenste Dokumente, die zu Verfahren veröffentlicht wurden – darunter auch Stellungnahmen und Pressemitteilungen,
  • können Sie anderen Interessierten Hinweise auf Verfahren per E-Mail-Funktion, Facebook und Twitter zukommen lassen,
  • finden Sie darüber hinaus hilfreiche FAQs, Tipps für Ihre Arbeit und vieles mehr.

 

Wir schulen Sie in der Handhabung:
Damit Sie alle Kniffe und Tricks zur Nutzung der Plattform erfahren, haben wir für Sie zwei Angebote:
1.) Kommen Sie zu einer unserer Schulungen. Informationen zum aktuellen Schulungsangebot erhalten Sie hier:
www.labuen.de/schulungen/
2.) Laden Sie uns in Ihre Orts-/Kreisgruppe ein. Auch hier erklären wir Ihnen gerne die Handhabung der Plattform.
Ihre Ansprechpartnerin für Schulungen und Vorträge zur Plattform ist Julia Günther:
E-Mail: julia.guenther@labuen.de, Tel: 0511 / 84 86 73 8 -0, Fax: 0511 / 84 86 73 8 -9

 

Und hier geht´s zur Plattform:
Vorab ein wichtiger Hinweis: Aus Gründen des Urheberrechts sind viele Dokumente auf der Plattform für Sie nur dann sichtbar, wenn Sie sich als Verbandsmitglied auf der Plattform registrieren. Daher raten wir Ihnen unbedingt zu diesem Schritt. Sobald Sie sich registriert haben, prüfen wir Ihre Verbandszugehörigkeit und schalten Sie dann als registriertes Mitglied frei. Dies kann ein paar Tage dauern, daher bitten wir hier um Ihre Geduld und dann steht Ihrem Arbeiten mit der Plattform nichts mehr im Wege.
Über folgenden Link gelangen Sie zur Plattform. Gehen Sie dann bitte die unten angegebenen Schritte zur Registrierung:

https://www.umwelt-beteiligung-niedersachsen.de/

Bitte gehen Sie folgende Schritte:

  1. Klicken Sie auf der Plattform oben rechts auf das Wort „Registrieren“.
  2. Sie gelangen dann auf die Seite „BENUTZERKONTO“. Tragen Sie dort bitte Ihre Daten ein. Tragen Sie insbesondere in das Feld „UNTERGLIEDERUNG“ Ihren Naturschutzverband ein, in dem Sie Mitglied sind. Setzen Sie unten die Haken zu „Nutzungsbestimmungen“ und „Datenschutz“ und klicken Sie dann das grüne Feld „NEUES BENUTZERKONTO ERSTELLEN“.
  3. Das System schickt nun eine automatische Nachricht an Ihre E-Mail-Adresse. Die Nachricht enthält einen Bestätigungslink, der Sie auf die Plattform führt. Auf der Plattform können Sie nun ein Passwort festlegen.
    Hinweis: Tatsächlich kann Ihre Freischaltung für den internen Nutzerbereich wie erwähnt wenige Tage dauern, da das LabüN Ihre Verbandszugehörigkeit prüft. Ist dies erfolgt, erhalten Sie den umfänglichen Zugang zum System und können Dokumente zu Verfahren sehen und lesen.

Haben Sie Fragen?
Fragen und Anregungen zur Plattform nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen.
Das LabüN erreichen Sie unter: info@labuen.de

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer Beteiligungs-Plattform!

Herzlichst,
Ihr LabüN-Team

„Ziel ist essentiell“ – Bericht von Schulung „Mitwirkungsrechte und gute Stellungnahmen“, 25.11.17, Schneverdingen

„Klare Zielvorstellungen sind essentiell für gute Stellungnahmen“

Am Samstag, den 25. November 2017 nahmen sechsundzwanzig Interessierte aus BUND, LBU, NABU, NVN und der Landesjägerschaft Niedersachsens an der Schulung „Mitwirkungsrechte und gute Stellungnahmen“ auf Hof Möhr in Schneverdingen teil. Das LabüN führte die Veranstaltung in Kooperation mit der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) durch. Der Vormittag der Schulung stand ganz im Zeichen der Beteiligungsrechte anerkannter Naturschutzvereinigungen und in welcher Weise diese im Umweltrecht verankert sind. Am Nachmittag stand die Praxis im Vordergrund und die Mitwirkungsrechte wurden mit Leben gefüllt: Aus unterschiedlichen Stellungnahmen trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wesentliche Bausteine gelungener Stellungnahmen zusammen. Im anschließenden Plenum entstand eine Sammlung der essentiellsten Aspekte guter Stellungnahmen.
Abschließend stellte das LabüN das Pilotprojekt „Beteiligung in Umweltfragen“ vor. Die Online-Plattform, die Ehrenamtliche in ihrer Arbeit unterstützt, soll bis Ende 2017 im Internet veröffentlicht werden.

Sonia Erdmann führt die Teilnehmenden in das Thema Mitwirkungsrechte ein.

 

Die Teilnehmenden in Gruppenarbeit zum Thema Mitwirkungsrechte und Stellungnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhand von Beispielen wurde das Thema „gute Stellungnahmen“ in Gruppen erarbeitet.

 

Julia Günther und Inga Niederhausen (v.l.n.r.) tragen die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit zum Thema „gute Stellungnahmen“ zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ wurde von Julia Günther vorgestellt. (Bildquellen aller Fotos: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Von Treckern und Lerchenfenstern“, Bericht von 7. Steinhuder Meer Konferenz, 3.11.17, Neustadt am Rübenberge

„Von Treckern und Lerchenfenstern“

Auf der siebten Steinhuder Meer Konferenz am 3. November 2017 im Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge stand das Thema „Landwirtschaft als Partner im Naturpark Steinhuder Meer“ im Fokus.

Mit welchen bewährten Maßnahmen können Landwirt/innen den Artenschutz in ihre landwirtschaftliche Flächennutzung integrieren? Welcher Bausteine bedarf es in der Bildungsarbeit, der Dorfentwicklung und dem Gemeinschaftsleben, um Naturschutz in der Landwirtschaft dauerhaft und positiv zu verankern? Welche Rolle spielt der/die Landwirt/in als Landschaftspfleger/in? Und wie können Landwirt/innen und Naturpark zukünftig enger zusammenarbeiten?

Dies diskutierten die ca. 100 Teilnehmer/innen der Veranstaltung. „Es gibt die Probleme. Wir Landwirte sind nicht alleine Schuld, aber auch wir müssen was tun“, sagte Dr. Holger Hennies, Vorstand vom Landvolk Hannover e. V., über die konventionelle landwirtschaftliche Nutzung und die dadurch häufigen Beeinträchtigungen von Fauna und Flora.

Dipl.-Ing. Björn Rohloff von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft wies darauf hin, dass Maßnahmen wie z. B. Feldlerchenfenster und Blühstreifen für Landwirt/innen wirksame Methoden darstellten, um mit wenig Aufwand den Artenschutz in der Landwirtschaft zu fördern. Beispielsweise könne das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) effiziente Bewirtschaftungskonzepte und Naturschutzmaßnahmen für die Landwirtschaft aufzeigen.

Das LabüN war stellvertretend für seine vier Gesellschafterverbände auf der Konferenz anwesend.

„Da wo der Zug am schnellsten hinfährt“ – Bericht von Niedersächsischen Naturschutztagen 2017, 2.11.17, Visselhövede

„Da wo der Zug am schnellsten hinfährt“

Am 1. und 2. November 2017 luden das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) zu den Niedersächsischen Naturschutztagen 2017 nach Visselhövede ein.

Im Fokus standen der gemeinsame Austausch der Teilnehmenden und die Bedeutung und Stärkung des Ehrenamtes. Wie ein roter Faden zog sich die Wertschätzung der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit durch die zweitägige Veranstaltung. Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, stellte diesen Aspekt auch in seiner Rede besonders heraus.

Ehrenamt stärken heißt auch Ehrenamt fortbilden. Doch um Ehrenamtliche für Fortbildungsveranstaltungen zu gewinnen, bedürfe es der schnellen Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes, des gemeinsamen Austausches über die ehrenamtliche Tätigkeit und der Aushändigung von Qualifizierungsnachweisen, so Alexander Langenfeld, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Oldenburg, mit Verweis auf die Studie zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen mit dem Titel „Qualifizierung, Qualität, Querdenken“.

Für die Beteiligung junger Menschen in Gruppen vor Ort stelle die Bindung eine Herausforderung dar, so Klaus-Ulrich Battefeld, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Junge Engagierte wünschen sich gemäß ihrer Lebenssituation flexiblere Möglichkeiten, um sich am Naturschutz beteiligen zu können.

In der Workshop-Phase beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit verschiedener Akteure, innovativen Wegen der Nachwuchsförderung und Vor-Ort-Betreuung von Schutzgebieten. Es gab zudem die Arbeitsgruppe Monitoring. Hier zeigte sich einmal mehr, wie sehr Verbände und Behörden auf die Ausweitung der ehrenamtlichen Artenerfassung im Feld angewiesen sind. Zwei Online-Datenbanken wurden vorgestellt, in die Ehrenamtliche ihre Daten eintragen können: die Arten-Datenbank des NLWKN und die Fledermaus-Datenbank BatMap des NABU. „Die Daten, die Ehrenamtliche durch ihre Beobachtungen sammeln, sind für den qualifizierten Schutz von Tieren und Pflanzen extrem wichtig. Wir müssen daher das Ehrenamt stärken, dass es seine Fähigkeiten auch umsetzen und einbringen kann“, so Dr. Annemarie Schacherer, Aufgabenbereichsleiterin Tier- und Pflanzenartenschutz des NLWKN. Eine grundlegende, hochwertige und niedersächsische Gesamt-Datenbank für das Ehrenamt könnte für diesen Zweck ein Ziel sein.

Auch das LabüN war auf den Naturschutztagen mit einem eigenen Informations-Stand vertreten und stellte Interessierten die Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ vor. Die Plattform bietet dem Ehrenamt verschiedene Informationen und Unterlagen zu Verfahren und dient der Unterstützung der ehrenamtlichen Beteiligung. Die Veröffentlichung der Plattform im Internet ist noch in 2017 geplant.

Im Rahmen der Naturschutztage stellen Julia Günther und Sonia Erdmann Interessierten die Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ vor. (Bildquelle: LabüN)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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