Schulung am 23.06.18: Zugang zu Umweltinformationen und Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“

Schulung: Zugang zu Umweltinformationen und Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“

Sa. 23. Juni 2018 | 10-16 Uhr | Ort: Oldenburg (Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben)

Auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes (UIG) haben Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände die Möglichkeit, bestimmte umweltrelevante Informationen bei Behörden anzufragen. Was in der Theorie ganz einfach klingt, bereitet in der Praxis jedoch immer wieder Probleme. Was genau sind Umweltinformationen und wo kann ich diese bekommen? Aus welchen Gründen darf mein Antrag auf Informationszugang abgelehnt werden? Was kann ich im Fall einer Ablehnung tun? Mit diesen Fragen werden wir uns im ersten Teil der Schulung befassen. Außerdem werden wir die Antragstellung und damit verbundene Hindernisse an einem Fallbeispiel praxisnah ausprobieren und daraus Tipps für den erfolgreichen Zugang zu Umweltinformationen ableiten.
Der zweite Teil der Schulung widmet sich der Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“. Wie ist sie aufgebaut und wie kann ich sie für meine Belange und Interessen nutzen – z.B. für die Suche nach oder das Hochladen von Stellungnahmen? Wir werden die Plattform gemeinsam kennenlernen und die wichtigsten Funktionen ausprobieren.

Hinweis: Bitte bringen Sie für den zweiten Teil der Schulung möglichst Ihren Laptop oder Ihr Tablet mit.

Teilnahmebescheinigung: ja

Referentinnen: Inga Niederhausen, Julia Günther

Teilnehmendenzahl: max. 15 Personen

Verpflegungspauschale: 5 € (bitte passend in bar mitbringen)

Programm:

10:00 – 10:15   Begrüßung

10:15 – 11:15   Umweltinformationen, informationspflichtige Stellen, Ablehnungsgründe –  Wissenswertes über den Zugang zu Umweltinformationen (Input)

11:15 – 11:30   Pause

11:30 – 12:30    Der Antrag auf Umweltinformation (Praxisübung)

12:30 – 13:00   Tipps zur Antragstellung (Auswertung der Praxisübung)

13:00 – 13:45   Mittagspause

13:45 – 14:45   Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (Impuls)

14:45 – 15:00   Kaffeepause

15:00 – 15:30   Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (Praxisteil)

15:30 – 16:00   Fragen, Fazit, Feedback und Abschluss der Veranstaltung

Anmeldung:
Bis zwei Wochen vor Schulung an: info@labuen.de. Bitte geben Sie im Betreff Ihrer Mail den Titel und das Datum der Schulung an. Nennen Sie zudem bitte Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie Ihren Naturschutzverband BUND, LBU, NABU oder NVN mit Angabe der Orts- bzw. Kreisgruppe und ggf. Ihre Funktion in Ihrem Verband.

Hinweis: Ihre Teilnahme geben wir Ihrem Verband bekannt, damit dieser erfährt, wie groß in seinem Ehrenamt die Nachfrage bzw. der Bedarf nach diesem Schulungsangebot ist.

„Zitat und Foto drin?“ Bericht von Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“

Ehrenamtliche aus BUND und NABU nahmen am 21. April 2018 an der LabüN-Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ in Hannover teil.
Sie erörterten u.a. anhand einer Modell-Stellungnahme, aus welchen essentiellen Bausteinen eine gute Stellungnahme besteht. Dabei kommt es zum einen auf den passenden Rahmen (Adresse, Ort, Datum, Unterschrift…) an, zum anderen auf wirksame Argumente, Fachliteratur- und Rechtsbezüge, Fotos, Karten und Vieles mehr. Auch die Unterstützung durch FachexpertInnen sowie die Vernetzung der Verbände untereinander zum Nutzen von Synergien bewerteten die Teilnehmenden als wichtige Aspekte, um eine gute Stellungnahme verfassen zu können.

Im zweiten Teil der Schulung stand die Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ im Vordergrund. Nach einer inhaltlichen Einführung durften sich die Teilnehmenden anschließend mit ihrem Laptop selbst durch die Funktionen klicken und lernten auf diese Weise die Plattform nicht nur theoretisch sondern auch gleich praktisch kennen.

Die Schulung „Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform Beteiligung in Umweltfragen“ wird erneut am 01. September 2018 stattfinden und richtet sich vor allem an Anfänger im Naturschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jörg Rummel vom NABU Stadthagen und Britta Raabe vom NABU Weserbergland analysieren die
Modell-Stellungnahme in Gruppenarbeit.
(Bildquelle: Erdmann)

„Baum bedacht?“ Bericht von Bauleitplanungsschulung

Erste Schulung zu Umwelt- und Naturschutzbelangen in der Bauleitplanung erfreut sich großer Nachfrage – Weiterer Termin am 09. Juni 2018

Am 27. Januar bot das LabüN seine erste Schulung zum Thema „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“ in den Räumlichkeiten des LabüN in Hannover an. Nach zwei Vorträgen zu den Grundlagen sowie zu Umweltprüfung und Eingriffsregelung in der Bauleitplanung am Vormittag, hatten die fünfzehn Teilnehmenden am Nachmittag Gelegenheit, ihr Wissen auf ein Praxisbeispiel anzuwenden.

Wurden alle erhaltenswerten Bäume in der Planung berücksichtigt? Finden sich die Aussagen aus dem Umweltbericht auch im Bebauungsplan wieder? – Im Praxisteil wurde deutlich, dass es sich auch bei Bauleitplänen immer lohnt, die Planungsunterlagen kritisch zu würdigen.

Während der gesamten Schulung ermöglichten zahlreiche Fragen und Erfahrungsberichte der Teilnehmenden einen intensiven Austausch und sorgten auch in den Pausen für angeregte Diskussionen.

Das LabüN freut sich sehr über den gelungenen Auftakt und die positive Resonanz. Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir die Schulung am 09. Juni 2018 erneut an. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
Schulung „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inga Niederhausen, Referentin des LabüN für Umwelt- und Naturschutzrecht, führt durch die Schulung „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Teilnehmer wenden das neu erlernte Wissen im Praxisteil der Schulung an.

(Bildquelle: LabüN)

Schulung: Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (ausgebucht!)

Schulung: Gute Stellungnahmen schreiben und Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (ausgebucht!)

Sa. 21. April 2018 | 10-16 Uhr | Ort: LabüN, Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover

Wer sich im Naturschutz engagiert, wird dem Instrument „Stellungnahme“ begegnen – ein Beteiligungswerkzeug, mit dem sich Haupt- und Ehrenamtliche für die Belange des Natur- und Umweltschutzes gegenüber Verfahrensträgern und Behörden bei Verfahren und Vorhaben einsetzen können.
Was ist eine Stellungnahme eigentlich? Wie wird sie in der Naturschutzarbeit eingesetzt, wie erstelle ich sie, was sind die wichtigsten Basics und wie muss ich sie aufbauen, damit sie größtmögliche Kraft entfaltet? Diesen Fragen widmen wir uns im ersten Teil diese Schulung, schauen uns verschiedene Beispiele an und erarbeiten gemeinsam die Bausteine einer guten Stellungnahme. Ziel ist, die Ergebnisse der Schulung in der eigenen ehrenamtlichen Arbeit zu Hause anwenden zu können.
Der zweite Teil der Schulung widmet sich der neuen Pilot-Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“. Wie ist sie aufgebaut und wie kann ich sie für meine Belange und Interessen nutzen – z.B. für die Suche nach oder das Hochladen von Stellungnahmen.

Hinweis: Bitte bringen Sie sich eine Schreibunterlage mit.

Teilnahmebescheinigung: ja

Referentinnen: Sonia Erdmann, Julia Günther

Teilnehmendenzahl: max. 12 Personen

Verpflegungspauschale: 5 € (bitte passend in bar mitbringen)

Programm:

10:00 – 10:10   Begrüßung

10:10 – 10:45   Was ist eine Stellungnahme und wie wird sie eingesetzt? (Impuls)

10:45 – 11:30   Was sind Merkmale guter Stellungnahmen? (Praxisteil I: Einarbeitung in Beispiele)

11:30 – 12:30   Was sind Merkmale guter Stellungnahmen? (Praxisteil II: Diskussion in Gruppen)

12:30 – 13:15   Mittagspause

13:15 – 14:15   Was sind Merkmale guter Stellungnahmen? (Praxisteil III: Ergebnissicherung)

14:15 – 15:00   Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (Impuls)

15:00 – 15:15   Kaffeepause

15:15 – 15:45   Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ (Praxisteil)

15:45 – 16:00   Fragen, Fazit, Feedback und Abschluss der Veranstaltung

Anmeldung:
Bis zwei Wochen vor Schulung an: info@labuen.de. Bitte geben Sie im Betreff Ihrer Mail den Titel und das Datum der Schulung an. Nennen Sie zudem bitte Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie Ihren Naturschutzverband BUND, LBU, NABU oder NVN mit Angabe der Orts- bzw. Kreisgruppe und ggf. Ihre Funktion in Ihrem Verband.

Hinweis: Ihre Teilnahme geben wir Ihrem Verband bekannt, damit dieser erfährt, wie groß in seinem Ehrenamt die Nachfrage bzw. der Bedarf nach diesem Schulungsangebot ist.

Plattform für Ehrenamt ist online!

Liebe Naturschützerin, lieber Naturschützer,

seit 26.1.2018 ist unsere Pilot-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ online und steht Ihnen als ergänzendes Werkzeug für Ihre ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung.

Die Plattform dient Ihnen zur umfassenden Information und Vernetzung im Bereich der Verbändebeteiligung und ist ein weiterer Baustein zum Internet-basierten Arbeiten vor dem Hintergrund einer stetig zunehmenden Digitalisierung der Beteiligungsverfahren. Sie entstand im Rahmen eines vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium geförderten Projekts des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) und wird seit Jahren auch erfolgreich von den Landesbüros in Berlin und Brandenburg eingesetzt. Anhand der Plattform…

  • können Sie sich zu unterschiedlichen Verfahren (bzw. Vorgängen) per interaktiver Landkarte und Verfahrensarchiv informieren,
  • finden Sie verschiedenste Dokumente, die zu Verfahren veröffentlicht wurden – darunter auch Stellungnahmen und Pressemitteilungen,
  • können Sie anderen Interessierten Hinweise auf Verfahren per E-Mail-Funktion, Facebook und Twitter zukommen lassen,
  • finden Sie darüber hinaus hilfreiche FAQs, Tipps für Ihre Arbeit und vieles mehr.

 

Wir schulen Sie in der Handhabung:
Damit Sie alle Kniffe und Tricks zur Nutzung der Plattform erfahren, haben wir für Sie zwei Angebote:
1.) Kommen Sie zu einer unserer Schulungen. Informationen zum aktuellen Schulungsangebot erhalten Sie hier:
www.labuen.de/schulungen/
2.) Laden Sie uns in Ihre Orts-/Kreisgruppe ein. Auch hier erklären wir Ihnen gerne die Handhabung der Plattform.
Ihre Ansprechpartnerin für Schulungen und Vorträge zur Plattform ist Julia Günther:
E-Mail: julia.guenther@labuen.de, Tel: 0511 / 84 86 73 8 -0, Fax: 0511 / 84 86 73 8 -9

 

Und hier geht´s zur Plattform:
Vorab ein wichtiger Hinweis: Aus Gründen des Urheberrechts sind viele Dokumente auf der Plattform für Sie nur dann sichtbar, wenn Sie sich als Verbandsmitglied auf der Plattform registrieren. Daher raten wir Ihnen unbedingt zu diesem Schritt. Sobald Sie sich registriert haben, prüfen wir Ihre Verbandszugehörigkeit und schalten Sie dann als registriertes Mitglied frei. Dies kann ein paar Tage dauern, daher bitten wir hier um Ihre Geduld und dann steht Ihrem Arbeiten mit der Plattform nichts mehr im Wege.
Über folgenden Link gelangen Sie zur Plattform. Gehen Sie dann bitte die unten angegebenen Schritte zur Registrierung:

https://www.umwelt-beteiligung-niedersachsen.de/

Bitte gehen Sie folgende Schritte:

  1. Klicken Sie auf der Plattform oben rechts auf das Wort „Registrieren“.
  2. Sie gelangen dann auf die Seite „BENUTZERKONTO“. Tragen Sie dort bitte Ihre Daten ein. Tragen Sie insbesondere in das Feld „UNTERGLIEDERUNG“ Ihren Naturschutzverband ein, in dem Sie Mitglied sind. Setzen Sie unten die Haken zu „Nutzungsbestimmungen“ und „Datenschutz“ und klicken Sie dann das grüne Feld „NEUES BENUTZERKONTO ERSTELLEN“.
  3. Das System schickt nun eine automatische Nachricht an Ihre E-Mail-Adresse. Die Nachricht enthält einen Bestätigungslink, der Sie auf die Plattform führt. Auf der Plattform können Sie nun ein Passwort festlegen.
    Hinweis: Tatsächlich kann Ihre Freischaltung für den internen Nutzerbereich wie erwähnt wenige Tage dauern, da das LabüN Ihre Verbandszugehörigkeit prüft. Ist dies erfolgt, erhalten Sie den umfänglichen Zugang zum System und können Dokumente zu Verfahren sehen und lesen.

Haben Sie Fragen?
Fragen und Anregungen zur Plattform nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen.
Das LabüN erreichen Sie unter: info@labuen.de

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer Beteiligungs-Plattform!

Herzlichst,
Ihr LabüN-Team

Schulung: Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“, 10.02.2018, Lüneburg

Am 10.02.2018 lädt das LabüN interessierte Mitglieder der Verbände BUND, LBU, NABU, NVN
zur Schulung Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ nach Lüneburg ein.

Die Schulung befasst sich mit folgenden Themen:

  • Hintergrund und Entstehung der Plattform und wozu sie dient
  • Präsentation der einzelnen Seiten der Plattform
  • Vorstellung der verschiedenen Nutzerszenarien
  • Selbstständiges Ausprobieren der Plattform

Detailinformationen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.labuen.de/schulung-online-plattform-beteiligung-in-umweltfragen/

 

Schulung: Umwelt-/Naturschutzbelange in der Bauleitplanung, 27.01.2018, Hannover

Schulung: Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung am 27.01.2018 in Hannover

Bereits am 27.01.2018 lädt das LabüN interessierte Mitglieder der Verbände BUND, LBU, NABU, NVN
zur Schulung „Umwelt- und Naturschutzbelange in der Bauleitplanung“ nach Hannover ein.

Die Schulung befasst sich mit folgenden Themen:

  • Schnelleinstieg Bauleitplanung
  • Umweltprüfung und Eingriffsregelung in der Bauleitplanung
  • Wie finden Umwelt- und Naturschutzbelangen in der Praxis Berücksichtigung?

Detailinformationen finden Sie unter folgendem Link:
www.labuen.de/schulung-umwelt-und-naturschutzbelange-in-der-bauleitplanung

„Ziel ist essentiell“ – Bericht von Schulung „Mitwirkungsrechte und gute Stellungnahmen“

„Klare Zielvorstellungen sind essentiell für gute Stellungnahmen“

Am Samstag, den 25. November 2017 nahmen sechsundzwanzig Interessierte aus BUND, LBU, NABU, NVN und der Landesjägerschaft Niedersachsens an der Schulung „Mitwirkungsrechte und gute Stellungnahmen“ auf Hof Möhr in Schneverdingen teil. Das LabüN führte die Veranstaltung in Kooperation mit der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) durch. Der Vormittag der Schulung stand ganz im Zeichen der Beteiligungsrechte anerkannter Naturschutzvereinigungen und in welcher Weise diese im Umweltrecht verankert sind. Am Nachmittag stand die Praxis im Vordergrund und die Mitwirkungsrechte wurden mit Leben gefüllt: Aus unterschiedlichen Stellungnahmen trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wesentliche Bausteine gelungener Stellungnahmen zusammen. Im anschließenden Plenum entstand eine Sammlung der essentiellsten Aspekte guter Stellungnahmen.
Abschließend stellte das LabüN das Pilotprojekt „Beteiligung in Umweltfragen“ vor. Die Online-Plattform, die Ehrenamtliche in ihrer Arbeit unterstützt, soll bis Ende 2017 im Internet veröffentlicht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bildquelle: LabüN)

 

 

 

7. Steinhuder Meer Konferenz

„Von Treckern und Lerchenfenstern“

Auf der siebten Steinhuder Meer Konferenz am 3. November 2017 im Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge stand das Thema „Landwirtschaft als Partner im Naturpark Steinhuder Meer“ im Fokus.

Mit welchen bewährten Maßnahmen können Landwirt/innen den Artenschutz in ihre landwirtschaftliche Flächennutzung integrieren? Welcher Bausteine bedarf es in der Bildungsarbeit, der Dorfentwicklung und dem Gemeinschaftsleben, um Naturschutz in der Landwirtschaft dauerhaft und positiv zu verankern? Welche Rolle spielt der/die Landwirt/in als Landschaftspfleger/in? Und wie können Landwirt/innen und Naturpark zukünftig enger zusammenarbeiten?

Dies diskutierten die ca. 100 Teilnehmer/innen der Veranstaltung. „Es gibt die Probleme. Wir Landwirte sind nicht alleine Schuld, aber auch wir müssen was tun“, sagte Dr. Holger Hennies, Vorstand vom Landvolk Hannover e. V., über die konventionelle landwirtschaftliche Nutzung und die dadurch häufigen Beeinträchtigungen von Fauna und Flora.

Dipl.-Ing. Björn Rohloff von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft wies darauf hin, dass Maßnahmen wie z. B. Feldlerchenfenster und Blühstreifen für Landwirt/innen wirksame Methoden darstellten, um mit wenig Aufwand den Artenschutz in der Landwirtschaft zu fördern. Beispielsweise könne das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) effiziente Bewirtschaftungskonzepte und Naturschutzmaßnahmen für die Landwirtschaft aufzeigen.

Das LabüN war stellvertretend für seine vier Gesellschafterverbände auf der Konferenz anwesend.

Niedersächsische Naturschutztage 2017

„Da wo der Zug am schnellsten hinfährt“

Am 1. und 2. November 2017 luden das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) zu den Niedersächsischen Naturschutztagen 2017 nach Visselhövede ein.

Im Fokus standen der gemeinsame Austausch der Teilnehmenden und die Bedeutung und Stärkung des Ehrenamtes. Wie ein roter Faden zog sich die Wertschätzung der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit durch die zweitägige Veranstaltung. Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, stellte diesen Aspekt auch in seiner Rede besonders heraus.

Ehrenamt stärken heißt auch Ehrenamt fortbilden. Doch um Ehrenamtliche für Fortbildungsveranstaltungen zu gewinnen, bedürfe es der schnellen Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes, des gemeinsamen Austausches über die ehrenamtliche Tätigkeit und der Aushändigung von Qualifizierungsnachweisen, so Alexander Langenfeld, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Oldenburg, mit Verweis auf die Studie zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen mit dem Titel „Qualifizierung, Qualität, Querdenken“.

Für die Beteiligung junger Menschen in Gruppen vor Ort stelle die Bindung eine Herausforderung dar, so Klaus-Ulrich Battefeld, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Junge Engagierte wünschen sich gemäß ihrer Lebenssituation flexiblere Möglichkeiten, um sich am Naturschutz beteiligen zu können.

In der Workshop-Phase beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit verschiedener Akteure, innovativen Wegen der Nachwuchsförderung und Vor-Ort-Betreuung von Schutzgebieten. Es gab zudem die Arbeitsgruppe Monitoring. Hier zeigte sich einmal mehr, wie sehr Verbände und Behörden auf die Ausweitung der ehrenamtlichen Artenerfassung im Feld angewiesen sind. Zwei Online-Datenbanken wurden vorgestellt, in die Ehrenamtliche ihre Daten eintragen können: die Arten-Datenbank des NLWKN und die Fledermaus-Datenbank BatMap des NABU. „Die Daten, die Ehrenamtliche durch ihre Beobachtungen sammeln, sind für den qualifizierten Schutz von Tieren und Pflanzen extrem wichtig. Wir müssen daher das Ehrenamt stärken, dass es seine Fähigkeiten auch umsetzen und einbringen kann“, so Dr. Annemarie Schacherer, Aufgabenbereichsleiterin Tier- und Pflanzenartenschutz des NLWKN. Eine grundlegende, hochwertige und niedersächsische Gesamt-Datenbank für das Ehrenamt könnte für diesen Zweck ein Ziel sein.

Auch das LabüN war auf den Naturschutztagen mit einem eigenen Informations-Stand vertreten und stellte Interessierten die Online-Plattform „Beteiligung in Umweltfragen“ vor. Die Plattform bietet dem Ehrenamt verschiedene Informationen und Unterlagen zu Verfahren und dient der Unterstützung der ehrenamtlichen Beteiligung. Die Veröffentlichung der Plattform im Internet ist noch in 2017 geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bildquelle: I. Niederhausen)

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